Dreizehn

18. Januar 2013 um 08:26 Uhr

Dreizehn
hinaus, hinaus
die Eltern schlafen
und wir schleichen uns durch die Nacht

Du bist mein bester Freund
und die anderen beinahe auch

Keine Mädchen im Sinn
nur die Nacht und ihre Verstecke

Jeder Blick voraus ein Abenteuer
jeder vergangene Minute ein weiteres Experiment
in den Gärten der Freunde
auf den Friedhöfen
draußen daheim

Wie dankbar ich dir bin
für einen kleinen Spaziergang
unter dem von Sternen beseelten Himmel der Nacht

Wie dankbar ich bin
dreizehn zu sein

und dich als Freund
und die Nacht als Versteck
und sanft schlafen all die Eltern
spüren keinerlei Gefahr

während wir wandern
nah dran sind
am Ende der Nacht
am Ende der Kindheit

Kategorie Lyrik | Kommentare (0)
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