Paris

3. Oktober 2012 um 20:30 Uhr

Paris Zwei Freunde unterwegs inmitten einer widerlichen, stinkenden Großstadt mit ihren heruntergekommenen Hotels.
Einfach ungeplant hier angekommen. Die Gitarren auf dem Rücken und wenigstens eine volle Flasche Wein irgendwo zwischen Gedichtband und Zahnbürste. Im Osten der Stadt der begehrte Park der Gräber. Der Wächter mit dem Lorbeerkranz. Die Stufen dreihundert Jahre hinab und rückwärts wieder rauf. Mit Kerzen und Katzen geschmückte Einleitung einer kreativen Nacht. Lachend umhergeirrt und nach ein paar Zeilen gesucht, die Du vor vierzig Jahren hier verloren hast. In Paris leuchten die Krähen anders, was uns egal ist, denn wir ziehen bereits unter den vielen Brücken der Seine umher. Ein geeigneter Platz um auf die Gegenwart anzustoßen, den einzigen unkonstruierten Farbtupfer im Nebelschlaf dieser Stadt. Der Mond spiegelt sich fast so schön im Wasser des Kanals wie deine Freundschaft in mir. Der Rest ist nicht wichtig …

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