Die große Freiheit

23. September 2011 um 17:49 Uhr

Der allerletzte Segensspruch ist lange schon gemacht
er sucht die große Freiheit in der Nacht
die Sterne haben ihn aufgeweckt den Rucksack vollgepackt
verläßt er nun die Wege seiner Stadt

Trotz all der Winde sind die Bücher zugestaubt
Trotz all den andern hab ich nie daran geglaubt
einmal aus diesen alten Räumen auszuziehen
ganz als würd´ ich entzweit vor meinem Schatten fliehn
vor meinem Schatten fliehn

Dreiundzwanzig lange Jahre hab´ ich hier verbracht
Großvater starb auf seiner Couch ganz sacht
alle meine Kinderträume laß ich nun bei Dir
und auch die letzten Schritte bis zur Tür

Wer weiß wohin wir gehen wenn wir vergangen sind
wer kennt die Tränen einer Nacht
ich habe lang gesucht um niemals anzukommen
wir suchen das was wir sind
ganz leise folge ich dem Wind

Salü altes Haus
ich ziehe bei dir aus
ab jetzt bist du wieder allein
Zimmer für Zimmer
Stein um Stein
wirst einsam sein
wirst einsam sein

Kategorie Lyrik | Kommentare (0)
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